Vertragsnaturschutz

Seit Jahrtausenden greift der Mensch in die ursprünglichen Naturräume ein, ändert bewusst oder unbewusst Waldstrukturen und Lebensräume.

Doch erst seit kurzem ist man zu der Einsicht gelangt, dass die starken Eingriffe der letzten Jahrhunderte zumindest Ersatzflächen als Ausgleich benötigen, um die Biodiversität zu erhalten: Der Vertragsnaturschutz gewinnt gesamtökologisch immer mehr an Bedeutung und erweist sich für den Gutsbetrieb Bubna als wichtiger neuer Betriebszweig.

So werden derzeit Flächen im Ausmaß von ca. 100 ha vertraglich für den Naturschutz bereitgestellt – zum Beispiel für Firmen wie ASFINAG, EVN und andere im Rahmen von AMA-Förderprogrammen.

Dabei werden Ersatzaufforstungen für Straßenbauten durchgeführt (neue Donaubrücke!), Strukturverbesserungsmaßnahmen gesetzt, also extensiviert, Neophyten (lebensraumfremde Baumarten) entfernt, Wiesen angelegt oder verlandete Gewässer wieder geflutet.

 

Ausgleichsgewässer sorgen für die Wiederansiedlung von Amphibien und seltenen Fischarten wie der Karausche.


Das entlang der Donau verlaufende Überschwemmungsgebiet nächst dem Kraftwerk Theiss, eingebettet in Auwälder bietet einer Vielzahl von Vogelarten und Raubtieren unberührten und natürlichen Lebensraum.